Zaida Guerrero Casado

1987 geboren in Pamplona (Spanien)
2008 lebt und arbeitet in Leipzig

Ihre Arbeitsweise ergibt sich als die Kombination von verschiedenen Faktoren. Der Ort und der Betrachter spielen hierbei eine grundlegende Rolle, ebenso wie der Kontext und ihre eigenen persönlichen Erfahrungen. Kommunikation, Blockaden, Introspektion, Vergänglichkeit, das Unkontrollierbare und Interaktion sind einige von den wichtigen Grundmotiven ihrer Kunst.

In ihren Arbeiten, beschäftigt sie sich mit den Raum und der Interaktion mit dem Besucher. Der Raum ist nicht nur ein Behälter, sondern ein Körper an sich mit einer eigenen Identität und Eigenschaften. Genau so ist es mit dem Besucher, der für sie nicht nur Betrachter ist, sondern ein aktives Teil ihrer Installationen. Er wird an einem Dialog teilnehmen, und vielleicht was noch wichtiger ist, er wird auch die Situation, den Inhalt und die Arbeit an sich, verkörpern.

Ihr ist es wichtig, dass die Menschen durch ihre Kunst aufgefordert werden, Entscheidungen zu treffen, sich mit Situationen zu konfrontieren und trotzdem die Freiheit haben, die Arbeit weiter zu entwickeln, sie zu verändern oder eben auch, sie zu zerstören.